Über Beethovens Kaffee-Maschine und über Bonner Cafés

Heute gibt es eine Führung über Bonner Cafés:

Drinnen Gemütlichkeit, draußen nur Kännchen

 

Wo?

Stadtmuseum Bonn
Franziskanerstraße 9
53113 Bonn

Wann?

15 Uhr

Dauer der Führung: etwa eine Stunde

Der Eintritt kostet 2,50 €.

Darin ist die Führung enthalten.

 

Das erste Café für normale Bürger in Bonn wurde 1850 eröffnet.

Vorher war Kaffee nur etwas für die Adligen.

Bald kamen immer mehr Cafés dazu.

Es gab schließlich über 70 Cafés in der Bonner Innen-Stadt.

Nach dem Zweiten Welt-Krieg waren es noch über 30.

Georg Divossen kennt sich mit der Geschichte der Bonner Cafés aus.

Er hat einen Film darüber gemacht.

Und heute führt er durch die Ausstellung im Stadtmuseum Bonn:

Drinnen Gemütlichkeit, draußen nur Kännchen – 166 Jahre Bonner Cafés

 

Aber was ist nun mit Beethovens Kaffee-Maschine?

Bekannt ist:

Beethoven liebte Kaffee.

Er zählte immer genau 60 Bohnen pro Tasse für seinen Mokka ab.

Das ist viel, oder?

Ich selbst trinke lieber Tee.

Jedenfalls kaufte Beethoven sich auch eine Kaffee-Maschine.

Das war 1825.

Beethoven lebte damals in Wien.

In einer Wiener Zeitung gab es Werbung für diese neue Maschine.

Der Text von der Werbung lautete, von Beethoven selbst abgeschrieben:

 

"...  Dampf (Kaffe) Maschi- / ne / mittelst einer / Vorricht., welche das / durch die heißen Dämpfe / aufgelösete aroma / durch löschpapier / mit solcher gewalt / durchpreße, daß auch / nicht ein Atoma / mehr in / dem ausgelaugten / Kaffepulv. / zurückbleib. / könne, wodurch / Ersparung / an Kaffe u. / Geschwindig- / keit gewon- / nen wird."

 

Das war also eine Art Espresso-Maschine.

Beethoven war neugierig und kaufte sich die Maschine.

Auch über diese Maschine erfährt man heute etwas bei der Führung.

 

Die Ausstellung im Bonner Stadtmuseum geht noch bis zum 18. Dezember 2016.

Es gibt auch einen Film zu dem Thema.

Mehr dazu lesen Sie hier.

 

 

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