Gurlitt-Ausstellung auch montags zu sehen

 

Die Bundes-Kunst-Halle zeigt noch bis 11. März die Ausstellung

Bestands-Aufnahme Gurlitt.

 

Viele Menschen interessieren sich für die Ausstellung.

Deshalb kann man sie auch montags ansehen.

An sich ist die Bundes-Kunst-Halle montags geschlossen.

Die Öffnungs-Zeiten für die Gurlitt-Ausstellung sind:

jeden Tag 10 bis 19 Uhr

Dienstag und Mittwoch bis 21 Uhr

 

Die Bundes-Kunst-Halle gibt Infos zu der Ausstellung in leichter Sprache:

 

Vor ein paar Jahren durchsuchte die Polizei in München eine Wohnung.
Sie gehörte einem alten Mann: Cornelius Gurlitt.
Er hatte angeblich zu wenig Steuern bezahlt.
Die Polizei fand viele wertvolle Kunst-Werke und nahm sie mit.
Cornelius Gurlitt hatte die Kunst-Werke von seinem Vater Hildebrand geerbt.
Hildebrand Gurlitt war Kunst-Händler in der Nazi-Zeit.
Er machte mit den Nazis Geschäfte.
Er handelte vermutlich mit Bildern, die Juden gehörten.
Die Nazis verfolgten und töteten damals die Juden.
Sie nahmen den Juden alles weg, auch wertvolle Bilder.
Man nennt diese gestohlenen Bilder Raub-Kunst.

Gehören die Bilder von Cornelius Gurlitt zur Raub-Kunst?
Das ist eine wichtige Frage bei der Ausstellung Bestands-Aufnahme Gurlitt.
Sie zeigt eine Auswahl von Gurlitts Bildern.
Die Geschichte der Bilder ist spannend.
Auch die Bilder sind spannend.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren kann man sie ansehen.

 

Hier geht es zu den Infos der Bundes-Kunst-Halle in Leichter Sprache.

 

Das Bild unten zeigt ein Plakat aus dem 19. Jahrhundert.

Der Künstler Henri de Toulouse-Lautrec hat das Plakat gestaltet.

Es ist Werbung für ein Café mit Musik-Programm.

Das Plakat können Sie in der Gurlitt-Ausstellung ansehen.

Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901)
Divan Japonais, 1892/93
Farblithografie auf Velinpapier, 80,7 x 61,4 cm