Vortrag über Max Herschel in der Gertrudis-Kapelle

 

Im Frauen-Museum Bonn gibt es einen besonderen Raum:

die Gertrudis-Kapelle.

Die Gertrudis-Kapelle ist ein Raum zum Beten.

Sie ist der heiligen Gertrud geweiht.

Gertrud ist im Jahr 626 geboren.

Sie wird Äbtissin von dem Kloster Nivelles in Belgien.

Gertrud setzt sich für Bildung ein.

Sie will, dass auch Mädchen lesen lernen.

 

Die Gertrudis-Kapelle ist auch ein Museums-Raum.

Dort sind viele Gegenstände ausgestellt:

Funde aus der Bonner Altstadt.

Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört.

Später hat man im Schutt viele Dinge gefunden.

Curt Delander hat die Dinge aufbewahrt.

Er stellt sie in der Kapelle aus.

 

In diesem Film erzählt er selbst von der Kapelle:

 

 

Heute können Sie einen Vortrag in der Gertrudis-Kapelle hören.

Es geht um Max Herschel.

Er war Bonner Jude.

Max Herschel lebte von 1840 bis 1921.

Er hatte ein Schreibwaren-Geschäft, eine Druckerei und eine Papier-Handlung.

Max Herschel war ein erfolgreicher Kaufmann.

Er war aber auch ein Dichter.

Er schrieb Gedichte über das Leben im Rheinland.

Max Herschel liebte auch den Karneval.

Eins von seinen Karnevals-Gedichten war damals sehr bekannt.

 

Leah Rauhut-Brungs hält den Vortrag heute.

Zeit: 18 bis 19 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Alle interessierten Menschen sind eingeladen.

 

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