Die Gertrudis-Kapelle

 

Das erste Frauen-Museum der Welt wurde in Bonn gegründet.

Dort gibt es einen besonderen Raum.

Der Raum ist der heiligen Gertrud gewidmet.

Deshalb heißt er Gertrudis-Kapelle.

Gertrudis ist eine alte Form von dem Namen Gertrud.

So sieht die Gertrudis-Kapelle aus:

 

 

Die Gertrudis-Kapelle ist ein Raum zum Beten.

Sie ist der heiligen Gertrudis geweiht.

Man nennt sie auch Gertrud von Nivelles.

Gertrud wurde im Jahr 626 geboren.

Also vor fast 1400 Jahren.

Sie trat mit 14 Jahren in ein Kloster ein.

Später wurde sie Äbtissin von diesem Kloster.

Das heißt: Sie war die Leiterin.

Das Kloster liegt in Belgien.

Es heißt Abtei von Nivelles.

Daher hat Gertrud ihren Namen.

Gertrud war eine gebildete Frau.

Sie konnte lesen und schreiben.

Sie wollte, dass auch andere Mädchen das lernen.

Gertrud setzte sich für Bildung ein.

 

Die Gertrudis-Kapelle ist auch ein Museums-Raum.

Dort sind viele Gegenstände ausgestellt.

Woher kommen diese Gegenstände?

Die Bonner Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Die Bonner Altstadt war ein Schutt-Haufen.

Leute haben im Schutt gewühlt.

Sie haben Gegenstände gefunden.

Curt Delander stellt die Gegenstände in der Kapelle aus.

 

In diesem Film erzählt er von der Gertrudis-Kapelle: