Bonn von A bis Z

 

A

Alter Friedhof

 

Den Alten Friedhof gibt es schon seit 300 Jahren.

Man kann dort wunderbar spazieren gehen.

Es gibt schöne alte Bäume.

Viele bekannte Menschen aus Bonn

sind dort begraben.

Berühmt ist das Grab von Clara und Robert Schumann.

 

Altes Rathaus

 

Das Alte Rathaus in Bonn am 1. Oktober 2015

 

Das Alte Rathaus steht am Bonner Markt.

Es wurde vor fast 300 Jahren gebaut.

Den Bau-Stil dieser Zeit nennt man Rokoko.

Der Bau-Stil Rokoko wirkt verspielt und leicht.

Oft verzieren Ranken die Gebäude.

 

Im 2. Welt-Krieg haben Bomben das Rathaus zerstört.

Die Fassade, also die Vorder-Seite, blieb stehen.

Die Räume dahinter sind wieder aufgebaut worden.

Gäste der Stadt Bonn werden im Alten Rathaus begrüßt.

Zum Beispiel die Bundes-Kanzlerin.

Dann werden Fotos auf der schönen Treppe gemacht.

 

Hier gibt es mehr Infos zum Alten Rathaus.

 

 

Arithmeum

 

Das Arithmeum ist ein Museum.

Rechnen einst und heute heißt es im Arithmeum.

Man findet darin Rechen-Maschinen.

Die Rechen-Maschinen von heute nennt man Computer.

Computer rechnen unglaublich schnell.

Die Rechen-Maschinen von früher sind viel langsamer.

Aber sie sehen manchmal sehr schön aus.

Hier können Sie einige sehen.

 

 

August-Macke-Haus

 

Der Maler August Macke hat in Bonn gelebt.

Sein früheres Wohn-Haus ist in der Bornheimer Straße.

August Macke hat dort viele schöne Bilder gemalt.

Über August Macke lesen Sie hier mehr.

Heute ist das Haus von August Macke ein Museum.

Es heißt August-Macke-Haus.

Man sieht dort Bilder von Macke und von anderen Künstlern.

Allerdings ist es zurzeit geschlossen.

Es wird umgebaut und macht erst im Herbst 2017 wieder auf.

Hier geht es zur Internet-Seite vom August-Macke-Haus.

 

 

B

Beethoven-Haus

 

Ludwig van Beethoven ist in Bonn geboren.

Er hat mit seiner Familie in einem kleinen Haus gewohnt.

Das Haus steht in der Bonngasse.

Heute ist das Haus ein Museum.

Man kann sich die Räume ansehen.

 

Hier geht es zur Internet-Seite vom Beethoven-Haus.

Auf der Internet-Seite kann man viel über Beethoven erfahren.

Man kann auch Musik von Beethoven anhören.

Hier gibt es Infos zu Beethoven in leichter Sprache.

 

Foto:

Michael Sondermann für die Stadt Bonn

 

Der Blinden-Brunnen

 

In der Bonner Rheinaue gibt es einen Blinden-Garten.

Man kann dort Pflanzen riechen und ertasten.

Im Blinden-Garten steht auch ein Blinden-Brunnen.

Der Künstler Richard Engels hat ihn gemacht.

Zum Blinden-Brunnen gibt es eine Geschichte.

 

Die Geschichte zum Blinden-Brunnen

 

Ein König gibt mehreren blinden Menschen eine Aufgabe:

Sie sollen einen Elefanten beschreiben.

 

Der eine Blinde betastet den Rüssel und meint:
Es ist eine Schlange.
Der andere Blinde betastet den Stoß-Zahn und meint:
Es ist ein Schwert.
Der nächste Blinde betastet ein Bein und meint:
Es ist ein Baum.
Ein weiterer Blinder betastet ein Elefanten-Ohr und meint:
Es ist ein riesiges Kohl-Blatt.
Ein Blinder betastet den Schwanz und meint:
Es ist ein Wurm.
Noch ein Blinder betastet die raue Körper-Haut und meint:
Es ist eine Wand.
So macht jeder seine eigene Erfahrung.
Und jeder hält seine Erfahrung für die Wahrheit.
Das geht allen Menschen so.
Nicht nur Blinden.

 

 

Der Blinden-Brunnen

in der Bonner Rheinaue

 

Botanischer Garten

 

Der Botanische Garten liegt in Bonn-Poppelsdorf.

Schon im Mittel-Alter gibt es an der Stelle einen Garten.

Er gehört zu einer Wasser-Burg.

Später gibt es dort einen Schloss-Park.

Er gehört zum Poppelsdorfer Schloss.

Heute gehören das Schloss und der Garten

zu der Universität Bonn.

Der Botanische Garten ist von Sonntag bis Freitag geöffnet.

Samstags ist der Botanische Garten geschlossen.

Mehr Infos gibt es hier.

 

Botanischer Garten Bonn

im Juni 2015

Mehr Fotos gibt es hier.

 

Bundeskunsthalle

Bundes-Kunst-Halle

 

In der Bundeskunsthalle gibt es Ausstellungen.

Man kann innen in der Halle Ausstellungen ansehen.

Man kann aber auch auf das Dach gehen.

Auch dort gibt es immer etwas zu sehen.

Die Bundeskunsthalle gibt Informationen

in leichter Sprache.

Hier können Sie diese Informationen lesen.

 

 

Bundesstadt

Bundes-Stadt

 

Bonn ist Bundesstadt.

Was bedeutet das?

Das Wort Bundesstadt gibt es in Deutschland nur für Bonn.

Bonn war etwa 40 Jahre lang Haupt-Stadt von West-Deutschland.

Es gab damals West-Deutschland: die Bundes-Republik Deutschland.

Und Ost-Deutschland: die Deutsche Demokratische Republik.

Seit 1990 gibt es nur noch einen deutschen Staat.

Die Haupt-Stadt von unserem deutschen Staat ist Berlin.

Aber die deutsche Regierung arbeitet auch in Bonn.

Deshalb trägt Bonn den Titel Bundesstadt.

Lesen Sie mehr dazu im Abschnitt: Bundesviertel.

 

 

Bundesviertel

Bundes-Viertel

 

Bonn war einige Jahre lang Haupt-Stadt von Deutschland.

Die Regierung arbeitete damals in Bonn.

Für die Regierung hat man viel gebaut.

Zum Beispiel das Bundeskanzler-Amt.

Und die Ministerien.

Das sind die Gebäude mit Büros für die Minister

und ihre Mitarbeiter.

Für die Abgeordneten vom Bundes-Tag hat man

einen großen Saal gebaut.

Den Plenar-Saal.

Das heißt: den Saal, in dem sich alle versammeln.

 

Inzwischen ist Berlin Haupt-Stadt von Deutschland.

Ein Teil der Regierung arbeitet weiterhin in Bonn.

Mehrere Ministerien sind hier.

Die Bundes-Kanzlerin und der Bundes-Präsident

arbeiten meistens in Berlin.

Die Abgeordneten kommen in Berlin zusammen.

Deshalb hat der große Saal in Bonn jetzt eine andere Aufgabe.

Er gehört jetzt zum Konferenz-Zentrum WCCB.

Hier gibt es Veranstaltungen mit vielen Menschen.

 

Die Abgeordneten vom Bundes-Tag hatten ihre Büros

in einem Hoch-Haus am Rhein.

Das Hoch-Haus wird Langer Eugen genannt.

Heute arbeiten dort Mitarbeiter der UN, der Vereinten Nationen.

 

Die Gegend vom Langen Eugen und vom früheren Bundes-Tag

nennt man Bundes-Viertel.

Das Bundes-Viertel ist in der Nähe der Rhein-Aue.

Man kann dort gut spazieren gehen.

Man sieht Menschen aus allen möglichen Ländern.

Man hört sie verschiedene Sprachen sprechen.

Es ist sehr interessante Gegend in Bonn.

Mehr Infos lesen Sie hier.

 

D

Deutsches Museum


Im Deutschen Museum lernt man viel über Natur-Wissenschaft und Technik.

Das ist sehr interessant,

vor allem für Familien mit Kindern.

Man kann auch selbst Versuche machen.

Hier finden Sie Infos zum Deutschen Museum.

 

 

Düne Tannenbusch

 

Im Bonner Stadt-Teil Tannenbusch gibt es eine Düne.

Normalerweise findet man Dünen am Meer.

Es sind Sand-Erhebungen.

Die Bonner Düne ist eine Binnen-Düne.

Das heißt: eine Düne in Innen-Land.

In der Eis-Zeit hat starker Wind eine Menge Sand vom Rhein weggeweht.

Daraus ist die Düne Tannenbusch entstanden.

Heute steht die Düne unter Natur-Schutz.

Auf der Düne wachsen vor allem Gräser.

Hier ein Foto von der Düne im Oktober 2015:

 

E

Ernst-Moritz-Arndt-Haus

 

Der Schrift-Steller Ernst Moritz Arndt lebte vor über 200 Jahren in Bonn.

Sein Grab ist auf dem Alten Friedhof.

Ernst Moritz Arndt war Professor für Geschichte

an der Bonner Universität.

1819 ließ er sich ein Haus am Rhein bauen.

In diesem Haus stehen heute noch schöne alte Möbel.

Man kann sich das Haus von innen ansehen:

immer dann, wenn eine Ausstellung dort gezeigt wird.

Hier gibt es Infos zur aktuellen Ausstellung.

 

Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Januar 2016

Blick aus dem Fenster vom Ernst-Moritz-Arndt-Haus

Beethoven-Büste

 

F

Frauenmuseum

Frauen-Museum

 

Das erste Frauen-Museum der Welt steht in Bonn.

Marianne Pitzen und andere Frauen haben das Frauen-Museum gegründet.

Das war vor 34 Jahren.

Das Frauen-Museum fördert die Kunst von Frauen.

Das Frauen Museum will auch zeigen:

Frauen sind wichtig.

Der Beitrag von Frauen in der Geschichte muss gezeigt werden.

Das Frauen-Museum zeigt Arbeiten von Künstlerinnen.

Das Frauen-Museum macht auf Kunst aufmerksam,

die noch unbekannt ist.

Das Frauen-Museum fördert junge Künstlerinnen.

Hier geht es zur Internet-Seite vom Frauen-Museum.

 

 

G

Goldfuß-Museum

 

In Poppelsdorf gibt es das Goldfuß-Museum.

Vor allem für Kinder ist das sehr interessant.

Man kann echte Dinosaurier-Knochen anschauen.

Und versteinerte Dino-Eier.

Außerdem viele, viele andere Versteinerungen,

zum Beispiel von Muscheln, Schnecken

und von Pflanzen.

Der Eintritt ins Goldfuß-Museum ist frei.

 

Öffnungs-Zeiten:

Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr

Sonntag 13 bis 17 Uhr

Adresse:

Nussallee 8

 

Hier geht es zur Internet-Seite

vom Goldfuß-Museum.

 

H

Haus der Geschichte

 

Das Haus der Geschichte informiert über Deutschland

von 1945 bis heute.

Das ist die Dauer-Ausstellung.

Sie kann man immer sehen.

Dann gibt es noch Wechsel-Ausstellungen.


 Der Eintritt ins Haus der Geschichte ist frei.

Hier geht es zur Internet-Seite.

 

 

 

K

Kunstmuseum Bonn

Kunst-Museum Bonn

 

Das Kunst-Museum Bonn zeigt Kunst aus dem 20. Jahr-Hundert.

Das sind zum Beispiel Bilder von August Macke.

Hier lesen Sie mehr über August Macke.

Das Kunst-Museum zeigt auch Kunst aus unserer Zeit.

Das nennt man Gegenwarts-Kunst.

 

Hier geht es zur Internet-Seite vom Kunst-Museum Bonn.

 

 

L

LVR LandesMuseum

LVR Landes-Museum

 

Das LVR Landes-Museum Bonn ist ein Museum für Kultur-Geschichte.

Das Museum zeigt die Entwicklung der Gegend um Bonn.

Das geht von der Stein-Zeit bis in unsere heutige Zeit.

Man kann zum Beispiel einen Gold-Becher ansehen.

Dieser Gold-Becher ist 3000 bis 4000 Jahre alt.

Dann gibt es viele Funde aus der Römer-Zeit.

Es gibt spannende Ausstellungen zu verschiedenen Themen.

Und oft interessante Angebote für Kinder.

Hier geht es zur Internet-Seite vom LVR Landes-Museum.

 

 

M

Münster

 

Das Bonner Münster ist die katholische Haupt-Kirche von Bonn.

Das Münster ist im Mittel-Alter gebaut worden:

vor fast 1000 Jahren.

Aber schon lange davor war die Stelle ein heiliger Ort für Christen.

Christen haben dort für ihre Toten gebetet.

Wahrscheinlich sind dort auch Cassius und Florentius begraben:

die Bonner Stadt-Patrone.

Sie können hier mehr über Cassius und Florentius lesen.

Heute ist das Bonner Münster ein Wahr-Zeichen der Stadt Bonn.

Hier finden Sie Fotos vom Bonner Münster und viele Informationen.

 

Museum Koenig

 

Das Museum Koenig ist ein Naturkunde-Museum.

Alexander Koenig hat 1912 das Museum Koenig gegründet.

Alexander Koenig war Zoologe.

Zoologe bedeutet Tier-Forscher.

Alexander Koenig war reich und konnte weite Reisen machen.

Er brachte von seinen Reisen Tiere mit:

lebende und auch tote Tiere.

Die toten Tiere sind so behandelt,

dass sie erhalten bleiben.

Man kann heute noch die Tiere ansehen,

die Alexander Koenig mitgebracht hat.

 

Im Museum Koenig kann man viel über Natur lernen.

Hier geht es zur Internet-Seite vom Museum Koenig.

 

Museum Koenig

Wächter-Löwe

 

P

Poppelsdorfer Schloss

 

Das Poppelsdorfer Schloss ist ungefähr 300 Jahre alt.

Die Bonner Kur-Fürsten Joseph Clemens und Clemens August

haben das Schloss bauen lassen.

Deshalb heißt es auch Schloss Clemensruhe.

Das Schloss gehört heute zur Universität Bonn.

Man kann im Schloss das Mineralogische Museum ansehen.

Hier geht es zur Internet-Seite vom Mineralogischen Museum.

Im Sommer kann man im Schloss-Hof Konzerte besuchen.

Beim Poppelsdorfer Schloss liegt der Botanische Garten.

Über den Botanischen Garten können Sie weiter oben mehr lesen.

 

R

Rheinaue

Rhein-Aue

 

Eine Aue ist eine Landschaft am Fluss.

Die Bonner Rhein-Aue ist also ein Gebiet direkt am Rhein.

Das Gebiet wurde 1979 als großer Freizeit-Park angelegt.

Man kann dort spazieren gehen,

Rad fahren und Verschiedenes ansehen:

den Japanischen Garten

den Blinden-Garten

römische Grab-Steine

den Löffel-Wald

den Rheinauen-See

und anderes

Auf den Rheinauen-See kann man auch Boot fahren.

Japanischer Garten

Löffel-Wald mit Post Tower im Hinter-Grund

Römischer Grab-Stein